Fair Trade/WFTO

new-Ifat-logo-300x297Fairtrade in der Praxis

Cards from Africa steht fest hinter den Prinzipien von Fairtrade. Wir sind Mitglied der World Fair Trade Organisation (WFTO) und der Fair Trade Federation (FTF).  So ist z.B. unser Mindesteinstellungsalter 18, um die Bildungschancen der Kinder Ruandas zu schützen. Wir zahlen Löhne, die über dem örtlichen Durchschnitt liegen, und wir ermutigen unsere Mitarbeiter, Geld zu sparen.  Darüber hinaus machen wir unser Papier aus Papiermüll, der sonst verbrannt werden würde, und dadurch leisten wir einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit unserer lokalen Wirtschaft.

Sie können mehr über Fairtrade auf den FTF oder WFTO Websites lernen.

Alle Mitglieder der WFTO müssen ihr 100%ig Engagement für Fair Trade demonstrieren and sich zur Einhaltung deren zehn FairTrade-Standards verpflichten.  WFTO-Mitglieder sind nicht nur die Pionieren der Fairtrade Bewegung sondern auch Innovationsträger auf dem Markt. Die WFTO vertritt alle FairTrade Organisationen vom Basisgruppen bis zum G* .  Die WFTO hat FairTrade seit mehr als 30 Jahren bestimmt und ist die wahre Stimme der Bewegung.

Cards from Africa ist stolz, alle zehn Grundsätze der WFTO zu beachten:

  1. Die Schaffung von Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten
    Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Er soll Chancen für Hersteller schaffen, die wirtschaftlich benachteiligt oder vom bestehenden Handelssystem an den Rand gedrängt worden sind.
  2. Transparenz und Verantwortung
    Fairer Handel bedeutet transparente Geschäftsführung und -beziehungen, um fair und respektvoll mit Handelspartnern umzugehen.
  3. Kapazitätsaufbau
    Fairer Handel soll die Produzenten unabhängiger machen. Die Zusammenarbeit bietet Kontinuität, so dass die Produzenten und deren Vertriebspartner ihre Management Fähigkeiten verbessern können und sie befähigt werden, sich auf neuen Märkten zu behaupten.
  4. Fairen Handel fördern
    Fairhandelsorganisationen schärfen das Bewusstsein für fairen Handel und setzen sich für eine größere Gerechtigkeit im Welthandel ein. Sie stellen Informationen über die Organisation und die Produktionsbedingungen der angebotenen Ware zur Verfügung. Werbung und Marketingmethoden sind ehrlich, und sie streben danach, die höchste Produkt- und Verpackungsqualität zu erreichen.
  5. Zahlung eines fairen Preises
    Ein fairer Preis soll regional oder lokal im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden.  Der Preis soll stets die Produktionskosten decken und eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen. Er soll für die Produzenten einen fairen Lohn ermöglichen unter Beachtung des Prinzips: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer“. Fairhandelsorganisationen gewährleisten ihren Partnern prompte Zahlung; bei Bedarf wird Vorfinanzierung angeboten.
  6. Gleichberechtigung von Frauen
    Frauen werden für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.
  7. Arbeitsbedingungen
    Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Die Beteiligung von Kindern (wenn vorhanden) beeinträchtigt nicht ihr Wohlbefinden, ihre Sicherheit, Schulung und ihren Spielbedarf und achtet die UN-Konvention über die Rechte des Kindes, sowie die lokalen Gesetze und sozialen Normen.
  8. Kinderarbeit
    Fairhandelsorganisationen respektieren die UN-Konvention über die Rechte des Kindes, sowie die lokalen Gesetze und sozialen Normen, um sicherzustellen, dass die Beteiligung von Kindern in der Produktion fair gehandelter Artikel nicht ihr Wohlbefinden, ihre Sicherheit, ihren Schulungs- und Spielbedarf beeinträchtigt. Organisationen, die direkt mit informell organisierten Produzenten arbeiten, geben die Beteiligung von Kindern in der Produktion bekannt.
  9. Die Umwelt
    Fairer Handel setzt sich aktiv für eine umweltfreundlichere Praxis und die Anwendung einer verantwortungsbewussten Produktionsweise ein.
  10. Handelsbeziehungen
    Fairer Handel bedeutet bessere Handelsbedingungen, die die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Rechte benachteiligter Kleinproduzenten sichern, ohne Gewinn zu deren Lasten zu maximieren. Langfristige Beziehungen werden auf der Basis von Solidarität, Vertrauen und gegenseitigem Respekt erhalten und tragen so zur Förderung und Zunahme von fairem Handel bei. Wenn möglich werden Vorfinanzierungen gewährt.